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TAIM e. V. - Verband Industrieller Metalldeckenhersteller
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Satzung

Beschlussfassung 2013-03-14 - III

§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Name des Verbandes lautet:
    „ TAIM e.V. – Verband Industrieller Metalldeckenhersteller ".
  2. Der Sitz des Verbandes ist Düsseldorf.
  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  4. Der Verband ist in das Vereinsregister eingetragen.
  5. Die Verbandssprache ist „deutsch“.

§ 2
Zweck

  1. Der Verband betätigt sich auf dem Fachgebiet abgehängter Deckensysteme, insbesondere der Herstellung von Metalldecken.
    Er hat die Aufgabe, die gemeinsamen Interessen seiner Mitgliedsfirmen und der Branche
    1. auf technischem und wirtschaftlichem Gebiet zu wahren und zu fördern und dabei insbesondere den Qualitäts- und Güteaspekt der Deckensysteme zu fördern,
    2. im Rahmen europäischer und internationaler Verbände sowie bei der DIN-, CEN- und ISO-Normung zu vertreten,
    3. bei der Erstellung sonstiger technischer Regelwerke einzubringen,
    4. bei Behörden, Bauaufsichten, wirtschaftlichen und sonstigen Stellen und Einrichtungen zu vertreten, diesen Vorschläge für das Fachgebiet zu unterbreiten und von den zuständigen Stellen erbetene Auskünfte zu erteilen.
  1. Der Verband ist ein Berufsverband im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 5 KStG. Er kann einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten; dieser ist ertragssteuerpflichtig vom Verband abzugrenzen.
  2. Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Verbandes. Die Tätigkeit des Vorstandes sowie der Organe ist grundsätzlich ehrenamtlich; der Vorstand kann sich zur Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben einer entgeltlichen Geschäftsführung bedienen.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Mitglieder, die im Auftrage des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung besondere Aufgaben erfüllen, die sehr zeitaufwendig sind und über das Maß des regulären Aufwandes der üblichen Verbandsarbeit hinausgehen, haben im Einzelfall einen Anspruch auf eine angemessene Aufwandsentschädigung.
  5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbands oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die „Welthungerhilfe".

§ 3
Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft steht jedem Unternehmen offen, welches innerhalb der Europäischen Union oder Staaten, die Mitglieder des CEN oder EFTA sind, Decklagen für Metalldeckensysteme im Sinne von Bauprodukten nachgewiesen, im Sinne der TAIM Qualitätsstandards, industriell herstellt und in diesen Märkten anbietet oder in den Verkehr bringt.
  2. Die Mitglieder, die diese Voraussetzungen und die eines Herstellers erfüllen, können den Status eines ordentlichen Mitgliedes erhalten; diese haben uneingeschränktes Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht für bzw. in allen Organen und Gremien des TAIM.
  3. Jedes Mitglied ist zur aktiven Verbandsarbeit verpflichtet; fortgesetzte Passivität kann einen außerordentlichen Ausschlussgrund darstellen.

§ 4
Herstellereigenschaft / Konformitätszertifizierung

  1. Hersteller im Sinne dieser Satzung ist jedes Unternehmen, welches Decklagen für Metalldeckensysteme im Sinne der TAIM Qualitätsstandards industriell selbst herstellt und als eigenes Deckensystem anbietet oder in den Verkehr bringt.
  2. Industriell wird ein Metalldeckensystem im satzungsrechtlichen Sprachgebrauch hergestellt im Sinne einer zumindest teilweise automatisierten Produktion, Fertigung oder Fabrikation durch eine vom Hersteller bewirkten Prozess der Transformation, der aus natürlichen wie bereits produzierten Ausgangsstoffen (Material) unter Einsatz von Energie, Arbeitskraft und bestimmten Produktionsmitteln (Maschinen) Metalldeckensystem oder der Komponenten erzeugt.
  3. Jeder Hersteller, der Metalldeckensysteme innerhalb der Europäischen Union oder Staaten, die Mitglieder des CEN oder EFTA sind, anbietet, ist verpflichtet, ständig für die Herstellung seiner Deckensysteme ein Konformitätszertifikat auf Basis eines von TAIM vorgegeben technischen Regelwerks sowie eines vom TAIM anerkannten Konformitätszertifizierers zu führen.
  4. Einzelheiten regelt die Zertifizierungsordnung.
  5. Der Hersteller ist verpflichtet, innerhalb einer Frist von 12 Monaten nach Erlangung der Herstellereigenschaft die Führung eines Konformitätszertifikats gegenüber dem Vorstand nachzuweisen. Für Altmitglieder, die bereits Hersteller sind, beginnt die Frist zu laufen im Zeitpunkt des Satzungsänderungsbeschlusses.
  6. Die Nichteinhaltung der Pflichten eines Herstellers stellt einen außerordentlichen Ausschlussgrund aus dem TAIM da oder rechtfertigt den Verlust der ordentlichen Mitgliedschaft.
  7. Über den Ausschluss aus dem TAIM oder Verlust der ordentlichen Mitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5
Antrag auf Mitgliedschaft

  1. Der Antrag, Mitglied des Verbandes zu werden, muss formlos schriftlich bei der Geschäftsstelle des Verbandes eingereicht werden.
  2. Der Antragsteller erhält daraufhin ein Antragsformular mit Angaben zur Mitgliedschaft.
  3. Der Antragsteller muss alle Auskünfte erteilen, die notwendig sind, um über den Aufnahmeantrag entscheiden zu können.
  4. Über den Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand einstimmig; ist eine Einstimmigkeit nicht zu erzielen, entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

§ 6
Rechte der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, ihrem Status gem. § 3 entsprechend an den Einrichtungen des Verbandes teilzunehmen. Alle Mitglieder erfahren Rat und Unterstützung in allen in das Arbeitsgebiet der Branche fallenden Angelegenheiten.
  2. Alle Mitglieder haben das Recht, an die Mitgliederversammlung und an den Vorstand Vorschläge heranzutragen.
  3. Die weisungsabhängigen Mitarbeiter oder Inhaber aller ordentlichen Mitglieder können zum Mitglied eines Vorstandes oder in ein Organ gewählt werden.
  4. Rechte, die sich aus der Mitgliedschaft herleiten, kann ein Mitglied grundsätzlich nicht an einen Nachfolger übertragen, es sei denn, die Mitgliederversammlung hat eine Ausnahme erteilt.

§ 7
Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verband bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen.
  2. Die Mitglieder sind an die Bestimmungen der Satzung des Verbandes gebunden. Sie sind verpflichtet, sich an die in Übereinstimmung mit der Satzung getroffenen Entscheidungen des Verbandes zu halten.
  3. Es können von den Mitgliedern Informationen verlangt werden, soweit diese für die Förderung der gemeinsamen Interessen notwendig sind und nicht berechtigten Interessen des Mitgliedes entgegenstehen.
  4. Beiträge bzw. Umlagen sind von den Mitgliedern pünktlich an den Verband zu zahlen.

§ 8
Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch
    • Austritt
    • Ausschluss
    • Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens
    • Liquidation.
  2. Der Austritt kann nur mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden. Die Erklärung ist mit eingeschriebenem Brief an die Geschäftsstelle zu richten. Für die Rechtzeitigkeit ist maßgebend der Eingang in der Geschäftsstelle.
  3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz Abmahnung gegen die Satzung des Verbandes verstößt, sowie bei Nichtzahlung der Beiträge trotz zweimaliger Mahnung oder aus einem sonstigen wichtigen Grund.
  4. Die Beendigung oder der Ausschluss der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von bestehenden Verpflichtungen gegenüber dem Verband sowie der Beitragszahlung für das laufende Jahr. Alle Ansprüche an das Vermögen des Verbandes erlöschen mit der Beendigung der Mitgliedschaft.

§ 9
Organe des Verbandes

  1. Die Organe des Verbandes sind:
    • die Mitgliederversammlung
    • der Vorstand
    • der Rechnungsprüfer.
  2. Die Rechte und Pflichten eines Organs können nicht durch ein anderes übernommen oder von einem anderen Organ beeinträchtigt werden, es sei denn, die Mitgliederversammlung hat eine anders lautende Einzelfallentscheidung getroffen.
  3. Wer in ein Organ des Verbandes gewählt wird, hat die ihm übertragenen Aufgaben unparteiisch wahrzunehmen und interne Geschäfts- und Betriebsvorgänge der Mitglieder, von denen er im Rahmen der ihm übertragenen Aufgaben erfahren hat, vertraulich zu behandeln.

§ 10
Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird gebildet durch alle ordentlichen Mitglieder des Verbandes.
  2. Die ordentlichen Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied mit gleichem Status schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf nicht mehr als vier Stimmrechte anderer Mitglieder vertreten.
  3. Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal jährlich in den ersten drei Monaten eines jeden Jahres stattfinden (Jahreshauptversammlung). Sie wird vom Vorsitzenden - und im Falle seiner Verhinderung - von seinem Stellvertreter einberufen. Eine Mitgliederversammlung ist auch dann einzuberufen, wenn der Vorsitzende oder 1/3 der Mitgliederstimmrechte dieses verlangen.
  4. Die Mitgliederversammlung wird unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.
  5. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verband schriftlich bekanntgegebene Adresse/Emailadresse gerichtet ist.
  6. Der Einladung soll eine Tagesordnung beigefügt werden; sie muss spätestens zwei Wochen vor der Versammlung an die Mitglieder versandt worden sein.
  7. Weitere Punkte bzw. Anträge für die Tagesordnung müssen mindestens zehn Tage vor der Mitgliederversammlung der Geschäftsstelle eingereicht werden. Sie sind den Mitgliedern unverzüglich bekanntzugeben.
  8. Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung soll folgende Punkte enthalten:
    • Bericht des Vorstandes
    • Bericht des Vorsitzenden des Technischen Ausschusses
    • Bericht des Kassenprüfers
    • Entlastung des Vorstandes
    • Beschluss über den Haushalt.
  9. Über Anträge, die nicht auf der Tagesordnung stehen, kann die Mitgliederversammlung nur abstimmen, wenn eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmrechte damit einverstanden ist. Das gilt nicht für Anträge, die eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Verbandes zum Ziel haben.
  10. Die Mitgliederversammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder vertreten vertreten sind.
  11. Beschlüsse bedürfen in der Regel der einfachen Stimmenmehrheit der anwesenden und vertretenen Mitglieder. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  12. Satzungsänderungen bedürfen der 2/3-Stimmenmehrheit. Die Auflösung des Verbandes kann von der Mitgliederversammlung nur mit 3/4-Mehrheit beschlossen werden, wenn der Antrag auf der Tagesordnung gestanden hat.
  13. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von sechs Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmrechte beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
  14. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmrechte auf sich vereinigt. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
  15. Aus besonderem Grund können Abstimmungen auch außerhalb der Mitgliederversammlungen auf schriftlichem Wege erfolgen, wenn der Vorstand dies beschließt. In diesem Falle hat der Vorstand für die Abstimmung eine Frist zu setzen.
  16. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Ergebnisprotokoll festzuhalten, das vom Vorsitzenden und von dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  17. Die Protokolle sind in Abschrift an die Mitglieder zu versenden. Erfolgt binnen zwei Wochen nach Erhalt des Protokolls kein schriftlicher Einspruch, so gilt dieses als genehmigt.
  18. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Wahl und Abberufung des Vorsitzenden
    • Benennung des stellvertretenden Vorsitzenden
    • Wahl und Abberufung der weiteren Vorstandsmitglieder
    • Wahl des Obmanns des Technischen Arbeitsausschusses
    • Wahl des Rechnungsprüfers
    • Genehmigung der Berichterstattung über die Tätigkeit des Verbandes sowie der Haushaltsabrechnung
    • Beschluss des Haushaltsplanes für das laufende Geschäftsjahr
    • Entlastung des Vorstandes
    • Beschlussfassung über die vom Vorstand empfohlenen Beiträge und Umlagen
    • Beschlussfassung über eine Beitragsordnung
    • Ernennung eines Ehrenvorsitzenden oder Ehrenmitglieds
    • Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Verbandes.

§ 11
Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern, d.h. dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied.
  2. Das weitere Vorstandsmitglied soll zugleich der Obmann des Technischen Arbeitsausschusses sein.
  3. Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
  4. Der Verband wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind alleinvertretungsberechtigt.
  5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
  6. Entscheidungen innerhalb des Vorstandes werden einstimmig getroffen.
  7. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
    • Überwachung der Ausführung von Mitgliederversammlungsbeschlüssen
    • Beschlussfassung über Neuaufnahme oder Ausschluss von Mitgliedern
    • Vorbereitung der Haushaltspläne sowie Überwachung des Finanzwesens
    • Vertretung der Interessen des Verbandes gegenüber staatlichen und anderen offiziellen Stellen, Verbänden usw., soweit er damit nicht die Geschäftsführung beauftragt
    • Einsetzung von Ausschüssen für die Behandlung besonderer Fach- und Branchenangelegenheiten.
    • Genehmigung von Unterausschüssen des Technischen Ausschusses
    • Festlegung der Mitglieder der Unterausschüsse des Technischen Arbeitsausschusses
    • Errichtung, Beauftragung und Kontrolle eines kaufmännischen oder technischen Sekretariats/Geschäftsführung.
    • Vereinbarungen über Aufwandsentschädigungen; soweit diese ein Vorstandsmitglied selbst betreffen, bedarf es der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
  8. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus einem Mitgliedsunternehmen aus, endet dessen Amtsinhaberschaft automatisch. Scheidet ein Mitglied aus dem Verband aus, enden damit alle Ämter.
  9. Scheidet ein Mitglied des Vorstands aus vorgenannten oder anderen Gründen aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Nachfolger kooptieren.
  10. Die Vorstandsmitglieder haben das Recht, beratend an den Sitzungen aller Ausschüsse teilzunehmen.

§ 12
Technischer Arbeitsausschuss

  1. Der Verband unterhält einen ständigen technischen Arbeitsausschuss.
  2. Der technische Arbeitsausschuss hat die Aufgabe, technische und sonstige Arbeiten nach Maßgabe des Vorstandes zu erledigen.
  3. Der technische Arbeitsausschuss hat das Recht, im Rahmen seiner Aufgabenstellung mit Genehmigung des Vorstandes eigene Unterausschüsse zu bilden.
  4. Der Obmann des technischen Arbeitsausschusses, der zugleich Mitglied des Vorstandes sein soll, wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  5. Jedes ordentliche Mitglied hat das Recht, einen Mitarbeiter in den technischen Arbeitsausschuss zu entsenden.
  6. Die Beschlussfassung in den Ausschüssen erfolgt mit einfacher Mehrheit der Stimmrechte. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Obmanns den Ausschlag.
  7. Der technische Arbeitsausschuss bedient sich eines technischen Sekretariats, soweit der Vorstand einen solches bestellt hat.

§ 13
Sonstige Ausschüsse

  1. Auf Beschluss des Vorstandes können Ausschüsse für die Behandlung besonderer Fach- und Branchenangelegenheiten eingesetzt werden.
  2. Die Aufgabe der Ausschüsse ist es, zu speziellen Fach- und Branchenfragen zu beraten.
  3. In den Ausschüssen können alle Mitglieder vertreten sein; die ordentlichen Mitglieder mit vollem Stimmrecht, die kooperativen Mitglieder und Fördermitglieder beratend.
  4. Die stimmberechtigten Mitglieder können aus ihrem Kreis einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden wählen.
  5. Die Beschlussfassung in den Ausschüssen erfolgt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Sitzungsleiters den Ausschlag.
  6. Der Ausschussvorsitzende bzw. im Verhinderungsfall sein Stellvertreter können vom Vorsitzenden in Angelegenheiten, die den Ausschuss und seine Arbeit betreffen, zu Vorstandssitzungen hinzugezogen werden.

§ 14
Sekretariate

Der Vorstand kann zur Erfüllung seiner Aufgaben Sekretariate errichten. Sekretariatsaufgaben können auf selbständig tätige Berater durch Auftragserteilung übertragen werden.

§ 15
Beiträge/Umlagen und Rechnungslegung

  1. Die Finanzierung der von der Mitgliederversammlung zu beschließenden Haushalte erfolgt durch Beiträge. Für spezielle Sonderaufgaben können vom Vorstand auch Umlagen beschlossen werden.
  2. Einzelheiten regelt eine Beitragsordnung.
  3. Eine ordentliche Rechnungslegung muss vom Vorstand der Mitgliederversammlung vorgelegt werden.
    Sie muss von dem Rechnungsprüfer bestätigt sein.

§ 16
Rechnungsprüfung

Die Finanzen des Verbandes sind jährlich durch einen von der Mitgliederversammlung zu wählenden Rechnungsprüfer zu prüfen; der Mitgliederversammlung wird über das Ergebnis seiner Prüfung Bericht erstattet.

§ 17
Schlussbestimmungen

  1. Die Auflösung des Verbandes kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmrechte aller stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden, wenn der Antrag auf der Tagesordnung stand.
  2. Im Falle der Auflösung wird die Liquidation vom Vorsitzenden durchgeführt, sofern die Mitgliederversammlung nicht andere Liquidatoren bestellt.

Düsseldorf, den 14. März 2013